CULTURE CHANGE MANAGEMENT 

Kooperationsanalyse

Das Etablieren und Aufrechterhalten von Kooperation ist eine der wichtigsten Führungsaufgaben. Nachweislich sind in der Regel Organisationen, die ein hohes Maß an interner Kooperation etabliert haben, deutlich erfolgreicher als die, die auf internen Wettbewerb setzen. Die Kooperationskultur im Unternehmen kann gemessen werden, und zwar mit der Reziprozitätsanalyse von Dr. Kurt Smit, Autor des Buches Führungsethik. Durch anonyme Einschätzungen der Kooperationsbereitschaft der Mitarbeiter untereinander lässt sich sowohl die individuelle Kooperationsneigung, die Kooperationsbereitschaft von Gruppen, wie auch die Kooperationsbereitschaft von Gruppen untereinander einschätzen. Kooperationsneigung wird bei dieser Methode in die grundsätzlichen Verhaltensmuster „Nehmer“ („ich kooperiere nur, wenn es für mich in jedem Fall von Vorteil ist“), „Geber“ („ich gehe in Vorleistung, weil ich glaube, dass es der Gemeinschaft nützt, wenn mein Aufwand geringer ist, als der Nutzen für den Anderen und ich vertraue darauf, dass mein Gegenüber vice versa handelt“) und „Tauscher“ („ich kooperiere, aber nur, wenn der Andere in Vorleistung geht“). „Geber“ werden in diesem Modell weiter differenziert nach „selbstlosen Gebern“ („ich kooperiere immer, auch wenn der Andere sich nicht revanchiert“) und „fremdbezogenen Gebern“ („ich kooperiere proaktiv, aber ich stelle meine Kooperation ein, wenn der Andere sich nicht revanchiert“).

Die mit der Kooperationsanalyse gewonnenen Erkenntnisse sind Grundlage für die Suche nach Ursachen nach dem „Sand im Getriebe“. Dabei sind oft nicht die Charaktereigenschaften der Menschen die Ursache von Nicht-Kooperation, sondern kooperationshemmende „Spielregeln“, die für die Menschen zu einem Zielkonflikt führen.

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